Notrufuhr für Senioren: das mobile Notrufsystem

Jeder kennt Momente, in denen er sich unsicher fühlt und Angst vor einem plötzlichen Unfall oder eintretender Notsituation hat. Dabei stellen wir uns oft die Frage: Was mache ich, wenn jetzt etwas passiert? Wie gelange ich an Hilfe? Gerade älteren und erkrankten Personen bereiten solche Gedanken oft Sorge, da Ihnen die nötige Sicherheit fehlt. Eine Notrufuhr für Senioren kann ihnen die fehlende Sicherheit zurückgeben und ihnen damit ein Stück Eigenständigkeit und Flexibilität schenken. Wir klären Sie in diesem Beitrag über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Anbieter und Gerätetypen einer Notrufuhr auf und beantworten dabei unter anderem die Fragen, was ein mobiler Notruf für Senioren leistet, wie er funktioniert und wie er die Sicherheit und sofortige Hilfeleistung des Trägers gewährleistet.

 

Was ist ein mobiler Notruf für Senioren überhaupt?

Das klassische Hausnotrufsystem wird fest im eigenen Haus oder der Wohnung angebracht und mit dem Festnetzanschluss verbunden. Dementsprechend beschränkt ist allerdings auch seine Reichweite: Betroffene, die sich außerhalb ihres Zuhauses oder Gartens aufhalten, haben im Notfall keinen Zugriff auf das System und können keine sofortige Hilfe anfordern. Anders sieht es bei einem mobilen Notrufsystem aus. Neben dem Einsatz für zu Hause eignet es sich auch ideal für unterwegs. Gerade Senioren ermöglicht es damit eine Selbstständigkeit bis ins hohe Alter, da im Zweifelsfall stets Hilfe gerufen werden kann – egal, ob auf dem Weg zum Einkaufen oder bei einem entspannenden Spaziergang.

Notrufuhren sind die gängigsten Modelle für mobile Notrufsysteme, allerdings unterscheidet sich das Gerät von Anbieter zu Anbieter. Einige werden als praktisches SOS Armband für Senioren am Körper getragen, während andere im handlichen Design in die Tasche passen. Gemein haben sie alle ihre praktikable Größe und ihre einfache und unkomplizierte Handhabung. Zu der Grundausstattung einer Notrufuhr für Senioren gehören ein großer Notrufknopf, ein Mikrofon wie auch ein Lautsprecher. Die Sprechanlage sichert Ihnen die 2-Wege-Kommunikation mit den hinterlegten Kontakten.

 

Für wen eignet sich ein Senioren Notruf Armband?

Entgegen der weitverbreiteten Meinung, dass Notrufsysteme nur für ältere Menschen gedacht sind, sollten auch junge und aktive Menschen über den Kauf einer Notrufuhr nachdenken. Warum das so ist, zeigen wir Ihnen zu einem späteren Zeitpunkt in unserem Artikel. Zunächst einmal wenden wir uns den Vorteilen für unsere älteren Mitmenschen zu. Mit zunehmendem Alter nämlich steigt die Unfallgefahr und eine schnelle Hilfe wird umso wichtiger. Viele Senioren haben Angst vor Stürzen – und das aus gutem Grund. Nach einem Gesundheitsbericht des Bundes stürzt jährlich jede dritte Person ab einem Alter von 65 Jahren. Ab 80 Jahren sogar jede Zweite. Die Hälfte der Stürze findet in den eigenen vier Wänden statt und muss in 27 % der Fälle medizinisch versorgt werden. Dabei führen aber nicht nur Hindernisse wie Stufen oder kleinere Unebenheiten zum Sturz, wie der Bericht zeigt. Ganze 60 % der über 65-Jährigen stürzen auch auf einer glatten und ebenen Fläche. – Die Gefahr ist also nicht immer zu sehen.

 

Neben der gesteigerten Unfallgefahr sind weitere Faktoren dafür ausschlaggebend, ob Sie sich oder Ihren älteren Angehörigen einen Alarmknopf für Senioren anschaffen sollten. Dazu gehören

 

  • das Alleinsein: Menschen, die auf sich gestellt sind, haben niemanden, der für sie Hilfe rufen kann, sollten sie sich plötzlich in einer Notsituationen befinden. Sie haben oft Angst, allein unterwegs zu sein oder Opfer eines Raubüberfalls zu werden.
  • die Unsicherheit: Viele Senioren fühlen sich unsicher auf den Beinen, vor allem nach einem bereits erlebten Sturz oder folgenschwerem Unfall. Das Baden, Duschen oder sogar der Gang in die Küche kann so schnell zu einem Hindernis werden, das zu überwinden viel Kraft kostet. Vor allem, wenn sie wissen, dass sie auf sich allein gestellt und keine Hilfsperson bei sich haben.
  • gesundheitliche Einschränkungen: Öfters auftretender Schwindel, Kreislaufprobleme, Schwächegefühle, eine verringerte Sehkraft oder ein eingeschränktes Gehör sind unter anderem Aspekte, die das Unfallrisiko erhöhen. Auch Genesene eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls haben ein höheres Risiko dafür, erneut Opfer einer akuten gesundheitlichen Verschlechterung zu werden, und sollten immer schnellstmöglich an Unterstützung gelangen können.
  • chronische Erkrankungen wie Epilepsie, Diabetes, Lungenerkrankungen, Osteoporose oder Herz-Kreislauf-Beschwerden.

 

Trifft nur einer der genannten Faktoren auf Sie oder Ihre Angehörigen zu, ist das allein schon Grund genug, über den Kauf von einem SOS Armband Senioren nachzudenken. Kommen mehrere Faktoren zusammen, raten wir Ihnen dringend zu einer zeitnahen Anschaffung. Nur so können Sie einen gewissen Grad an Sicherheit garantieren und die Selbstständigkeit und Flexibilität so lange und qualitativ wie möglich erhalten.

 

Völlig unkompliziert: Wie eine Notrufuhr für Senioren eingerichtet wird

Eine Notrufuhr für Senioren ist so konzipiert, dass ihre Bedienung einfach und intuitiv ausfällt. Im Ernstfall können schließlich nicht noch mehrere Knöpfe gedrückt oder hinderliche Entsperrungen aufgehoben werden. So unkompliziert wie die Bedienung ist, so unkompliziert erfolgt auch die Einrichtung des Geräts. Wer ein neues Handy selbst in Betrieb nehmen kann, kann auch einen Notknopf selbst einrichten. Ist dies nicht der Fall, sollte eine weitere Person zur Hilfe gezogen werden, da viele Senioren oftmals nicht über das nötige technische Know-how verfügen und selbst bei der einfachen Handhabung zunächst zur Überforderung neigen. So kann ihnen bei der Einrichtung zur Hand gegangen und im Anschluss die leicht zu merkende Funktionsweise des Geräts erklärt werden. Und keine Sorge: Jedem Alarmknopf Senioren liegt natürlich eine benutzerfreundliche Bedienungsanleitung bei.

 

Schritt für Schritt: So einfach ist die Einrichtung

Der erste Schritt zur Einrichtung des mobilen Notrufsystems ist das Anlegen der Kontaktliste. Die Kontaktliste besteht aus Telefonnummern, die angerufen werden sollen, nachdem der SOS Knopf gedrückt wurde. Die Kontaktnummern erhalten dann falls erwünscht alle eine SMS mit den genauen Standortdaten. Zudem werden alle Kontaktpersonen nacheinander angerufen bis eine Person den Notruf entgegennimmt. Die Rufschleife kann durch eine angerufene Kontaktperson oder durch den Träger des Notrufarmbandes selbst beendet werden.  Gemeinsam können Sie auch einen Notfallplan ausarbeiten, um bereits im Vorfeld festzulegen, wie in einer bestimmten Notsituation vorgegangen werden soll. Schließlich werden die Telefonnummern aller enger Angehöriger, wichtiger Freunde oder Nachbarn hinterlegt. So entscheiden Sie selbst, wer im Ernstfall informiert wird.

 

Wer an einen Notfall denkt, hat meist einen Rettungswagen oder Notarzt vor Augen, der sofort eingeschaltet wird. Allerdings ist nicht immer eine ärztliche Behandlung notwendig. Je nach Art des Notfalls reicht es vollkommen aus, wenn ein Angehöriger oder eine andere nahestehende Person kontaktiert wird, um dem Betroffenen zur Seite zu stehen oder ihn zu beruhigen. Gerade bei Demenzkranken erreichen vertraute Menschen oft mehr als fremdes Rettungspersonal, da sie die nötige Geborgenheit und Sicherheit bieten. Hier kommen verschiedenen Funktionsweisen des Notrufgeräts ins Spiel, da jedes SOS Armband für Senioren anders auf ein Notsignal reagiert. Einige verbinden Sie beispielsweise direkt mit der Notrufzentrale, so wie wir es von dem klassischen Hausnotruf gewohnt sind. Andere hingegen nehmen erst mit den von Ihnen hinterlegten Personen Kontakt auf und übermitteln ihnen gleichzeitig Ihren per GPS ermittelten Standort. So wie das System von M-GUARD Pro. Damit dabei sichergestellt wird, dass im Ernstfall auch die Person zuerst informiert wird, der Sie am meisten vertrauen, legen Sie hierfür eine Reihenfolge fest, nach der Ihre Kontaktpersonen benachrichtigt werden sollen. So wird gewährleistet, dass immer jemand erreichbar ist und Sie in Ausnahmesituationen stets und schnell eine Vertrauensperson bei sich haben.

 

Die GPS-Ortungsfunktion ermöglicht eine präzise Ortung. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Notrufuhr für Senioren, da sie dafür sorgt, dass Sie im Zweifelsfall immer aufzufinden sind. Beim Auslösen eines Notrufs wird die Ortung automatisch durchgeführt. So ist es den Angehörigen stets möglich, zu der betroffenen Person zu gelangen – auch wenn diese zur Zeit des Notrufs nicht ansprechbar ist. Zu guter Letzt können Sie sich noch für oder gegen die angebotenen zusätzlichen Sicherheitsfunktionen entscheiden. Viele Anbieter statten ihren Alarmknopf für Senioren beispielsweise mit einer Sicherheitsuhr aus. Die Funktion ist optional und dient dazu, dass selbst dann ein Notruf abgesetzt wird, wenn Sie selbst nicht mehr dazu in der Lage sind. Dafür wird ein Zeitfenster festgelegt, in dem Sie die sogenannte Tagestaste betätigen müssen. Melden Sie sich innerhalb des Zeitraumes nicht, nimmt ein Mitarbeiter der Notzentrale oder wahlweise einer Ihrer Kontaktpersonen mit Ihnen Kontakt auf, um sich zu informieren, ob bei Ihnen alles in Ordnung ist. Sollten Sie nicht antworten können und dementsprechend nicht erreichbar sein, werden sofort weitere Maßnahmen in die Wege geleitet. Die M-GUARD Pro Notrufuhr arbeitet mit mehreren Sensoren, die einen Sturzablauf automatisch erfassen, und einen Notruf auslösen ohne dass die gestürzte Person irgendetwas machen muss.

 

Was passiert, wenn der Alarm ausgelöst wird?

Sobald der Alarmknopf betätigt wird, ruft die Notrufuhr nacheinander alle Kontaktpersonen an und versendet zeitgleich eine SMS mit den genauen Standortdaten an alle hinterlegte Kontaktpersonen. Das SOS Armband für Senioren von M-GUARD verfügt über eine Freisprechanlage, die normale Gespräche ermöglicht, wie wir sie vom Handy oder Telefon gewohnt sind.

 

Zusatzleistungen für den Alarmknopf für Senioren für den besonderen Schutz

Die Grundausstattung eines mobilen Notrufsystems ist sehr unterschiedlich: viele haben einen Alarmknopf, eine Ortungsfunktion und eine Freisprechanlage. Allerdings gibt es noch weitere Funktionen, die je nach Anbieter und Gerät variieren. Viele von ihnen sind Zusätze für das SOS Armband für Senioren, während einige sogar als eigenständige Notrufsysteme agieren können. Wir geben Ihnen im Folgenden einen kurzen Überblick über die weiteren Leistungen.

 

Die Notruf-App

Eine Notruf-App eignet sich für Smartphone-Nutzer jeden Alters. Mittlerweile sind viele unterschiedlich entwickelte Apps auf dem Markt, die alle Hilfe bei einem plötzlichen Notfall versprechen. Empfehlenswert sind dabei aber vor allem die Apps, die über eine Standortübermittlung verfügen und nach schneller und unkomplizierter Nutzung die Notrufzentrale informieren. Nachteilig für Senioren allerdings ist, dass sie dafür ein Smartphone bei sich tragen und viele von ihnen erst den Umgang damit lernen müssen. Ebenfalls ungünstig: Der Akku entleert sich schnell, sollte allerdings stets aufgeladen und das Smartphone selbst immer griffbereit sein.

 

Das Seniorenhandy

Ein Seniorenhandy ist den älteren Handymodellen aus der Vor-Smartphone-Ära angelehnt und zeichnet sich durch seine leichte Handhabung aus. Dank des extra großen Displays und ebenso großen Tasten können auch Senioren mit Sehschwäche das Handy ohne große Schwierigkeiten bedienen. Und auch für Hörgeschädigte ist gesorgt: Viele Seniorenhandys sind speziell darauf ausgerichtet, auch mit Hörgeräten kompatibel zu sein. Die im Handy integrierte Notruftaste ist mit dem Alarmknopf für Senioren zu vergleichen: Es alarmiert eingespeicherte Kontakte und sendet automatisch ein Notrufsignal aus.

 

Der mobile Notruf mit Sturzmelder

Einige mobile Notrufsysteme verfügen über einen integrierten Sturzmelder. Der Sturzsensor in unserem M-GUARD PRO beispielsweise löst bei einem Sturz sofort und ohne eigenes Zutun einen Notruf aus. So werden die Angehörigen sofort benachrichtigt und können zeitnah reagieren.

 

Die Sicherheitsuhr

Wie bereits erwähnt, ist die Sicherheitsuhr eine optionale Funktion vieler mobiler Notrufsysteme. Sie dient dazu, in zuvor festgelegten regelmäßigen Abständen zu überprüfen, ob es dem Träger gut geht oder ob er Hilfe benötigt. Mit der Tages- oder wahlweise auch der sogenannten Mir-geht-es-gut-Taste wird bestätigt, dass alles in Ordnung ist. Bleibt die Bestätigung aus, wird sofort reagiert.

 

Die Kombination aus Hausnotruf mit Mobilfunk

Ein Hausnotruf mit Mobilfunk vereint das traditionelle Hausnotrufsystem mit dem mobilen. Hierbei wird das System im Haus oder der Wohnung angebracht und gleichzeitig ein mobiles und tragbares Notrufsystem für unterwegs installiert. Viele Anbieter von Hausnotrufsystemen bieten den Mobilfunk als zusätzlich buchbare Leistung an.

 

Im Überblick: Die Vor- und Nachteile eines mobilen Notrufsystems

Wie alles hat auch ein mobiles Notrufsystem seine Vor- und Nachteile. Auch wenn die Vorzüge klar überwiegen, wollen wir Sie natürlich ebenfalls über die Schwächen eines mobilen Notrufsystems informieren. Am Ende sollen Sie sich ein umfassendes Bild über Mobilnotrufe machen können, um so entscheiden zu können, ob sie für Sie selbst oder Ihre Angehörigen geeignet sind.

 

Die Vorteile eines mobilen Notrufsystems:

  1. Sie sind stets sicher und abgesichert unterwegs – ob beim Einkaufen, Spazieren oder beim Entspannen im eigenen Garten.
  2. Es kann praktisch am Handgelenk getragen werden, ganz wie eine normale Uhr, bei Bedarf aber auch alternativ an der Kleidung oder um den Hals befestigt werden.
  3. Die GPS-Ortung findet Sie im Ernstfall immer und überall.
  4. Die Sicherheitsuhr oder der Sturzsensor ermöglichen eine Hilfeleistung, auch wenn Sie gerade bewusstlos oder aus anderen Gründen nicht dazu in der Lage sind, eigenständig den Alarmknopf zu betätigen.
  5. Ihre angegebenen Kontakte werden im Notfall automatisch informiert.
  6. Die meisten Notrufuhren sind wasserdicht oder mindestens spritzwasserdicht und müssen so selbst beim Duschen oder während des Regens nicht abgenommen werden.
  7. Die Bedienung ist spielend einfach und auch in Notsituationen schnell und leicht zu handhaben.
  8. Im Gegensatz zu einem Smartphone hält der Akku mehrere Tage und muss nur etwa ein Mal pro Woche aufgeladen werden.
  9. Das Wissen, dass Sie nicht mehr hilflos, sondern trotz ihrer Eigenständigkeit jederzeit Hilfe in Anspruch nehmen können, wirkt beruhigend. Es entlastet nicht nur den Sie selbst, sondern auch Ihre Liebsten.

 

Die Nachteile eines Mobilnotrufs:

  1. Es besteht immer das Risiko, dass in berüchtigten Funklöchern kein ausreichender Empfang vorhanden ist und der Notruf nur verzögert oder gar nicht abgesetzt werden kann.
  2. Die Pflege- bzw. Krankenkasse übernimmt nur selten die Anschaffungskosten, da das mobile Notrufsystem noch nicht als Pflegehilfsmittel zugelassen ist. Meist ist nur eine geringe Bezuschussung möglich. Die Kosten sind im Vergleich jedoch relativ Gering. Ein mobiler Notrufknopf wie der M-GUARD Pro kostet einmalig nur 199€. Ein klassisches Notrufsystem kann schon nach 2 Jahren Nutzung bis zu 1000€ kosten und nach 5 Jahren ca. 2250€.  

 

Ein mobiles Notrufsystem weiß vor allem durch seine positiven Eigenschaften zu überzeugen. Wenn Sie Wert auf Ihre eigene Sicherheit oder die Sicherheit Ihrer Liebsten legen, ist der Kauf einer Notrufuhr in jedem Fall eine lohnende Anschaffung.

 

Wie das SOS Armband für Senioren den Alltag bereichern kann

An einer anderen Stelle unseres Blogs haben wir Ihnen bereits Frau Maaß vorgestellt. Die lebensfrohe und freundliche Seniorin hatte sich bereit erklärt, mit uns gemeinsam den M-GUARD PRO, unseren Alarmknopf für Senioren, zu testen. Bereits am ersten Tag war sie begeistert von seinen einwandfreien Funktionen wie der Sturzerkennung, der GPS-Ortung und der automatischen Kontaktaufnahme mit den hinterlegten Personen. Mehrere Wochen begleitete sie das Gerät in ihrem Alltag. Sie trug es während des Duschens, während des Einkaufens, während des Schlafens, sprich: zu jeder Tages- und Nachtzeit und während all ihrer Tätigkeiten. Als wir sie später noch einmal besuchten, um zu hören, wie es ihr mit der Notrufuhr für Senioren erging, war ihr Fazit so erfreulich wie eindeutig. Eigenen Aussagen nach fühlte sich Frau Maaß mittlerweile um einiges freier und sogar jünger. Das lag ihrer Meinung nach vor allem daran, dass sie nun vor die Tür gehen und machen konnte, was sie wollte, ohne darauf angewiesen zu sein, wann andere Leute für sie Zeit hatten.

 

Das Beispiel von Frau Maaß zeigt, um wie vieles flexibler und freier die Menschen auch im hohen Alter ihr Leben erleben können, wenn sie sich sicherer fühlen. Auch andere Träger eines mobilen Notrufsystems berichten immer wieder, wie sehr das kleine und handliche Gerät ihre Leben aufwertet und zum Positiven verändert. Die Notrufuhr für Senioren nimmt uns die Sorge um die eigene Sicherheit im Notfall und gibt uns so die Leichtigkeit zurück, unbeschwerter durch den Tag zu gehen.

 

Was Sie beim Kauf eines Mobilnotrufs beachten müssen

Wenn Sie zu dem Schluss gekommen sind, dass Sie sich auch einen Alarmknopf für Senioren besorgen wollen – hier einige Tipps von uns zu dem Kauf.

 

Vor dem Erwerb eines mobilen Notrufsystems ist es ratsam, alle in Ihrer Region erhältlichen Angebote und Preise zu vergleichen, um den für Sie passenden Anbieter zu ermitteln. Bei unserem M-GUARD PRO beispielsweise zahlen Sie nur einmalig die Anschaffungsgebühr, müssen ansonsten aber für keine weiteren Kosten aufkommen. Der Grund: Sie können in dem Gerät jede herkömmliche SIM-Karte einlegen, um 24 Stunden am Tag telefonisch erreichbar zu sein und jederzeit SMS versenden zu können. Sind Sie also bereits in dem Besitz einer aktivierten Handykarte, müssen Sie keinen zusätzlichen Mobilfunkvertrag abschließen und sind lediglich an die Gebühren Ihres bereits bestehenden Prepaid- oder Handyvertrages gebunden. Anders sieht es bei anderen Anbietern aus, die das mobile Notrufsystem oftmals zu festen Basispaketen bereitstellen. Die neue SIM-Karte und der monatlich zahlbare Mobilfunkvertrag sind in den festgelegten Preisen bereits mitinbegriffen. Gut ist allerdings, dass die einmaligen Bereitstellungsgebühren bei solchen Angeboten meist kostengünstig sind und die 40 Euro nur in seltenen Fällen überschreiten.

 

In Deutschland gibt es eine Vielzahl an Anbietern für mobile Notrufsysteme. Sie haben die Wahl zwischen Wohlfahrtsverbänden, zu denen die Johanniter, Malteser, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Caritas gehören, und privaten Anbietern wie Panion®.

 

Viele Senioren leben allein – darum ist Sicherheit so wichtig

Wir wissen, dass viele ältere Menschen, die nicht in einer Pflegeeinrichtung untergebracht sind, allein leben. Allerdings ist uns selten bewusst, wie viele es wirklich sind. Das Statistische Bundesamt (Destatis) gab dazu bekannt, dass 2018 16,9 Millionen Menschen allein lebten. Bei 5,8 Millionen von ihnen (35 %) handelte es sich um Personen ab 65 Jahre oder älter. Ein steigender Trend, wie ein Blick auf das Vorjahr zeigt: 2017 noch lag der Anteil der älteren, alleinlebenden Menschen bei 34 %. Dabei stellt die Generation 65 plus mit insgesamt etwa 17,4 Millionen gute 21 % von Deutschlands Gesamtbevölkerung dar. Schon seit Langem ist klar: Deutschland wird älter. Jetzt gilt es zu verhindern, dass alleinstehende Senioren voreilig in Pflegeeinrichtungen untergebracht werden, obwohl sie durchaus noch zu einem selbstständigen und selbstbestimmten Leben in der Lage sind und dieses auch führen wollen. Niemand möchte schließlich seiner gewohnten Umgebung und seiner Lebensgrundlage beraubt werden, um sich in das Korsett eines auferlegten Lebens zu zwängen. Aus Respekt vor unseren älteren Mitmenschen sollten wir daher aktiv über alternative Wege nachdenken, wie wir ihre eigenständigen Leben ohne große Einschnitte sicherer gestalten können.

 

Wem ein Alarmknopf für Senioren ebenfalls Sicherheit bietet

Wir geben es ja zu: Zu Beginn wurden Hausnotruf- und mobile Notrufsysteme entwickelt, um Senioren in ihrem Alltag zu begleiten und zu unterstützen. Ein SOS Armband für Senioren sollte ihnen die nötige Sicherheit und Hilfeleistung im Notfall gewährleisten. Nur: Ist Sicherheit denn wirklich eine Frage des Alters? Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass das Leben in jedem Alter potenziellen Gefahren ausgesetzt ist und ein Notfall jederzeit eintreten kann. Daher muss es immer bestmöglich geschützt und gesichert werden. Ein SOS Armband für Senioren ist also nicht nur für Senioren geeignet, sondern bietet vor allem auch jungen und aktiven Menschen einen Schutz und schnelle Hilfe.

 

Warum eine Notrufuhr für Senioren auch für junge Leute geeignet ist

Unfälle gehören zum Leben dazu. Mal stolpert man in der eigenen Wohnung über den Teppich, mal fährt man im Herbst auf dem Waldweg und rutscht auf dem matschigen Laub aus. Gerade wer allein unterwegs ist oder als Einzelperson in einem Haushalt lebt, ist im Notfall zunächst auf sich selbst gestellt. Umso wichtiger ist es, mithilfe einer Notrufuhr schnell handeln und unkompliziert Hilfe rufen zu können. Scham sollte dabei keine Rolle spielen: Niemand ist zu jung für ein Notfallsystem, nur weil es zumeist von älteren Leuten genutzt wird. Lassen Sie sich nicht abschrecken oder von einem falschen Schamgefühl abhalten, denn Sicherheit kennt keine Altersgrenze. Zeigen Sie stattdessen, dass Sie Verantwortung für sich übernehmen können. Nur wer sich in Notfallsituationen zu helfen weiß, handelt verantwortungsvoll – sich selbst und seinen Liebsten gegenüber.

 

Es gibt viele Menschengruppen, für die der Alarmknopf für Senioren im Alltag eine Erleichterung und Stütze sein kann. Vor allem für diejenigen, die weite Teile des Tages allein verbringen. Beispielsweise sportlich aktive Leute, die ihrer Tätigkeit fernab von Gruppen oder Menschenmengen nachkommen. Bergsteiger, Kletterer oder Wanderer, die fernab der bekannten Wanderpfade ihre Ruhe suchen, gehören dazu. Aber auch Menschen, die an chronische Erkrankungen leiden und deshalb teilweise besonders hilfsbedürftig sind. Oft wird auch das Sicherheitsgefühl unterschätzt, das eine Notrufuhr dem Träger bringen kann. So fühlen sich alleinlebende Frauen, die auch zur verlassenen Zeit spazieren oder joggen gehen, mit einem SOS Armband für Senioren um einiges sicherer und behüteter. Aber auch für alleinerziehende Elternteile kann das Gerät eine Erleichterung sein, da sie wissen, dass im Zweifelsfall für sie gesorgt ist und ihr Kind nicht hilflos zurückgelassen wird. Gleichzeitig befreit es so auch die Kinder von der überfordernden Last, im Notfall selbst das Richtige tun und Hilfe holen zu müssen. Ein sehr wichtiger Punkt, da Kinder dazu neigen, sich selbst die Schuld zu geben, sollte etwas Schlimmes in der Familie passieren.

 

Fazit: Die Notrufuhr für Senioren ist eine alltägliche Stütze für viele Menschen

Eine Notrufuhr für Senioren stellt für Menschen jeglichen Alters einen geschätzten Begleiter im Alltag dar. Die Gewissheit, dass einem im Notfall schnell und effizient geholfen werden kann, ist wertvoll. Sie gibt vielen einen Teil ihrer Leichtigkeit zurück und schenkt gerade Senioren neue Flexibilität und Eigenständigkeit. Selbstständig und sicher bis ins hohe Alter – mit einem mobilen Notrufsystem ist es möglich.

 

 

 

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