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Wie ein Notfallknopf Senioren mit Demenz das Leben erleichtern kann

Wenn Angehörige oder auch Freunde an Demenz erkranken, dann stellt das auch das Leben aller im Umkreis wohnenden Menschen auf den Kopf. Die Sorgen hören nicht auf, wenn man einen lieben Menschen verlässt, der an Demenz erkrankt ist, nein, man macht sich immer Sorgen und Gedanken. Wo ist er gerade? Wie geht es ihm? Kommt er alleine zurecht oder auch was kann ich machen, damit das Leben dieser Person sicherer wird?

Doch wo beginnt eigentlich Demenz und wann ist es nur einfach die Vergesslichkeit des Alters? Alleine in Deutschland trifft das Schicksal einer Demenzerkrankung rund 1,5 Millionen Menschen.

In unserem heutigen Artikel möchten wir uns ausführlich mit dem Thema Demenz beschäftigen und in dem Zusammenhang mit Hilfe eines Notfallknopfes Senioren für mehr Sicherheit sorgen.

Wie äußert sich Demenz?

Nicht jede Vergesslichkeit ist auch gleich eine Demenzerkrankung, daher sollten Angehörige oder auch Pfleger hier genauer hinschauen und im Zweifelsfall einen Facharzt zu Rate ziehen, der dann mit Hilfe eines Tests für Sicherheit sorgen kann. Doch woran kann man überhaupt eine Demenzerkrankung erkennen?  

Um wirklich eine erste Einschätzung tätigen zu können, sollten Sie sich im ersten Schritt etwas näher mit der Erkrankung Demenz auseinandersetzen, denn das Vergessen alltäglicher Dinge ist nicht das einzige Anzeichen einer Demenzerkrankung. Ob nun alt oder jung, wir alle vergessen mal etwas und auch wenn dies mehrmals am Tag vorkommt, dann sprechen Fachleute noch lange nicht von Demenz, denn zu diesem Krankheitsbild gehören noch einige Faktoren mehr.

Neben der Vergesslichkeit fällt es Menschen mit Demenz auch sehr schwer, sich zu konzentrieren, denn ihr Denkvermögen ist beeinträchtigt und alle Dinge des täglichen Lebens fallen ihnen zunehmend schwerer. Tätigkeiten, die immer wie von selbst von der Hand gingen, werden hier zu einer großen Herausforderung, weil sie einfach nicht mehr wissen, wie es funktioniert. Neben den Sprachproblemen kommt es dann auch immer wieder dazu, dass sie die Orientierung verlieren und zum Beispiel nicht mehr nach Hause finden. Die Anfangssymptome verschwinden oft im Alltag und werden nicht immer gleich wahrgenommen, doch wenn dann Stimmungsschwankungen auftauchen und der Mensch nicht mehr der alte zu sein scheint, dann sollte Ihnen bewusst werden, dass es mehr als nur die Vergesslichkeit des Alters ist. Fachleute sprechen bei den Folgen einer Demenz wirklich von einer Persönlichkeitsveränderung.

Welche Stadien von Demenz gibt es?

Bei der Demenz sprechen Fachleute von drei Stadien, die folgende Punkte enthalten:

1.       Die leichte Demenz schleicht sich langsam ein und wird mit Sicherheit nicht direkt erkannt. Leichte Vergesslichkeit und die Tatsache, dass das Denkvermögen etwas beeinträchtigt ist, kann oft noch verheimlicht werden. Auch dass alltägliche Dinge mit mehr Zeitaufwand erledigt werden oder dass die betreffende Person nicht mehr mehrere Dinge gleichzeitig machen kann, fällt wahrscheinlich nicht direkt auf. Selbst Sprachprobleme, die auch bei einem Migräneanfall vorkommen, werden nicht direkt als erste Anzeichen gewertet. Bei den Stimmungsschwankungen, die ebenfalls schon im ersten Stadium auftauchen, wird es wohl nur dann ein Grund zur Sorge geben, wenn es wirklich seit längerem als krankhaft und nicht nur als schlechte Laune erkannt wird. Die Persönlichkeitsveränderung, die ebenfalls schon im frühen Demenzstadium auftaucht, ist mit Sicherheit nur für nahe Angehörige oder Freunde wirklich als diese zu erkennen.

2.       Bei der mittelschweren Demenz werden die Anzeichen sehr viel deutlicher und die Wahrscheinlichkeit, dass Betroffene ihre Schwierigkeiten und Symptome noch verheimlichen können, ist sehr gering. Die Auffälligkeiten ziehen sich durch den ganzen Alltag, denn Termine werden vergessen oder viel zu spät wahrgenommen, da die zeitliche und auch die räumliche Orientierung zunehmend schwererfällt. Die Sprache der Betroffenen wird immer verschwommener und eine richtige Kommunikation ist nicht mehr an jedem Tag möglich. In diesem Stadium sind es aber auch schon körperliche Symptome, die ans Licht kommen. So wird Angst ein täglicher Begleiter und neben der auftretenden Unruhe kommen nun oft auch Probleme mit Harninkontinenz hinzu.

3.       Die schwere Demenz, also das letzte Stadium, beinhaltet indessen einen starken geistigen Verfall. Betroffene leiden jetzt oft nicht nur unter Inkontinenz, sondern auch die Kontrolle über die Verdauungsorgane werden hier zum täglichen Problem. Zu diesem Zeitpunkt kann das Gehirn eines Betroffenen keine Fakten mehr abspeichern und die Verständigung ist kaum noch möglich. In einigen Fällen können Betroffene noch Worte oder Laute artikulieren, doch oft verstummen Menschen in diesem letzten Stadium der Erkrankung ganz. Schwierig gestaltet sich der Umgang dann mit anderen Menschen auch deshalb, weil Freunde, Bekannte und auch Familie oft nicht mehr erkannt werden. Zu diesem Zeitpunkt müssen Erkrankte oft schon 24 Stunden am Tag professionell gepflegt und betreut werden.

Ist ein Leben zu Hause mit Demenz möglich?

Ob das Alleinleben eines an Demenz erkrankten Menschen möglich ist, hängt natürlich von dem Krankheitsbild ab, aber auch die Absicherung in den eigenen vier Wänden spielt eine wichtige Rolle. Wer also seinem Angehörigen ermöglichen möchte, so lange wie möglich selbstständig zu leben, der sollte über diverse Sicherheitsmaßnahmen nachdenken. In diesem Punkt geht es nicht nur um eine gute soziale Absicherung, sondern auch Hilfsmittel wie z. B. ein Notfallknopf für Senioren können hier für viel Sicherheit sorgen. Einer der schwierigsten Punkte wird es hier allerdings sein, den an Demenz Erkrankten vorsichtig an die verschiedenen Hilfsmittel heranzuführen, denn keiner gibt gerne zu, dass er nun auf die Hilfe von Geräten oder auf andere Menschen angewiesen ist. Gehen Sie also sehr vorsichtig vor und vermeiden Sie es, über vorhandene Defizite zu sprechen. Besser ist es in diesem Fall, dass Sie einfach über Nachbarschaftshilfe sprechen und die Krankheit gar nicht groß benennen.

Welche Hilfsmittel gibt es für Menschen mit Demenz?

Die passenden Hilfsmittel für Menschen mit Demenz werden dank der Technik ständig mehr. Hierbei geht es darum, nicht nur den Menschen selber, sondern auch die vier Wänden mit passenden Hilfen und Sicherheitshilfsmitteln auszustatten. Um die zu sichernde Person zu schützen, sollte über einen Notfallknopf für Senioren nachgedacht werden. Diese Notfallknöpfe Senioren können wie ein Armband, als Kette oder auch praktisch als Clip verwendet werden. Um die Wohnung abzusichern, sollten Gefahrenmelder installiert werden, die dann Rauch oder auch große Wassermengen signalisieren. Weitere Hilfemitteln sind Uhren, die sprechen, und auch Geräte, die an Termine erinnern. Ferner gibt es im Handel schon Handys und Telefone, die speziell für die Demenzerkrankung konstruiert wurden. Auch in diesem Bereich hat die Technik in den letzten Jahren sehr viel erreicht und so werden zunehmend auch sogenannte Durchgangsmelder verwendet, die ähnlich wie ein Bewegungsmelder mit hilfreichen Ansagen dem an Demenz erkrankten Menschen tägliche Hilfe leisten können. Hier wird zum Beispiel beim Verlassen der Wohnung daran erinnert, dass die Haustür verschlossen werden muss, oder beim Durchqueren der Wohnung in der Nacht wird gesagt, dass es Nacht ist und dass die Person sich doch besser wieder schlafen legt. Doch auch beim Herd sollten Sie in der Wohnung Ihrer Angehörigen unbedingt für die passende Sicherheit sorgen, hier können Herdsicherungen Feuer vermeiden.

Welche Risiken birgt das Leben zu Hause mit einer Diagnose wie Demenz oder Alzheimer?

Jeder von uns hat es schon einmal gehört oder erlebt, dass Menschen durch die Gegend irren und den Weg nach Hause nicht mehr finden oder auch gar nicht mehr wissen, wo sie zu Hause sind. Das größte Risiko bei diesem Krankheitsbild ist es also, dass das Haus verlassen wird und sie nicht mehr zurückfinden. Diesen Fall können Pfleger und Angehörige nur mit einem Senioren Notruf Armband bzw. einem Notfallknopf für Senioren absichern. Menschen mit diesem Krankheitsbild müssen ein Gerät bei sich tragen, das es jederzeit möglich macht, eine persönliche Ortung vorzunehmen. So kann unter anderem der M-Guard als Notrufarmband Senioren per SMS-Abfrage leicht und einfach geortet werden. In erster Linie ist es also das große Risiko, dass der Demenz Kranke durch die Gegend irrt. Doch auch mögliche Haushaltsunfälle sind nicht selten bei diesem Krankheitsbild. Ein Herd, der nicht ausgemacht wird, kann schnell zu Feuer führen. Eine Badewanne, die überläuft, kann ebenfalls nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern im ganzen Haus zu großen Schäden führen. Dagegen ist es fast lächerlich, wenn das Licht nicht ausgeschaltet wird oder der Kühlschrank mal über Stunden offensteht. Auf jeden Fall sollte immer dann zu sämtlichen Hilfsmitteln gegriffen werden, wenn es nicht gewünscht oder möglich ist, den Personenkreis 24 Stunden zu betreuen. Oft sind es auch die Betroffenen selbst, die es eben nicht wünschen, ständig und überall kontrolliert zu werden. Menschen, die an Demenz erkrankt sind, die wissen oft nicht um ihre eigenen Schwierigkeiten und können aus diesem Grund einfach nicht verstehen, warum eine andere Person ständig und überall gegenwärtig sein sollte. Wie schon erwähnt sollten Sie hier mit sehr viel Vorsicht und Bedacht an die Sache herangehen.

Mehr Sicherheit für Menschen mit Alzheimer oder Demenz durch ein Senioren-Notruf Armband

Da Betroffene mit Demenz oft nicht wissen, wo sie sich gerade befinden oder welchen Ort sie gerade aufsuchen wollen, ist ein Senioren-Notruf Armband oft die einzige Möglichkeit, einen genauen Standort ausfindig zu machen. Nicht nur die neuen Handys, sondern auch die Notrufarmbänder Senioren können mit Hilfe eines GPS-Signales geortet werden. Ein Notrufarmband Senioren kann wie eine Uhr oder eine Kette getragen werden und führt nicht dazu, dass die an Demenz erkrankte Person sich an schwierige technische Geräte gewöhnen muss. Ferner können Notfallknöpfe Senioren auch praktisch an den verschiedenen Kleidungsstücken mit Hilfe eines Clips befestigt werden.

Dank dieser modernen Technik können die Betroffenen immer und überall geortet werden. Doch auch der Betroffene selbst kann, wenn er in Not geraten ist, durch ein einfaches Drücken des Knopfes um Hilfe bitten. Da bei diesem Krankheitsbild aber oft die Selbsthilfe nicht mehr greift, sollten Angehörige zu einigen Tricks und Hilfsmitteln greifen. Im Laufe des Artikels werden Sie noch mehr darüber erfahren, wie das Notrufarmband Senioren sinnvoll ergänzt werden kann.

Wie funktioniert ein Senioren-Notruf Armband?

Senioren-Notruf-Armbänder funktionieren kinderleicht und enthalten keine technischen Hürden. Betrachten wir die Bedienung und Handhabung am Beispiel des M-Guard Pro, damit deutlich gemacht wird, welche Funktionen so ein Notfallarmband für Senioren bieten kann. Achtung: Nicht alle Senioren- Notruf-Armbänder sind mit den gleichen Funktionen ausgestattet, daher lohnt es sich auf jeden Fall, im Vorfeld eine gründliche Recherche zu den einzelnen Geräten durchzuführen. Nutzen Sie hier einfach die Kontaktseiten der Hersteller und hinterfragen Sie genau, welche Funktionen das jeweilige Notrufarmband Senioren mitbringen würde.

Im ersten Schritt muss der Notfallknopf für Senioren mit einer SIM-Karte ausgestattet werden und das Gerät muss aufgeladen werden. Hierzu finden Sie auf der Rückseite des Senioren-Notfallknopfes Magnete, an denen dann das Ladegerät befestigt wird. Das Notrufarmband Senioren meldet sich per Sprache, wenn das Gerät vollständig aufgeladen ist. Zudem wird bei diesem Senioren Notruf Armband ebenfalls eine Meldung erfolgen, wenn der Akkustand niedrig ist. Sobald das Gerät dann aufgeladen ist, kann der Einsatz erfolgen. Im nächsten Schritt kann dann entschieden werden, ob der M-Guard pro am Handgelenk, am Hals oder lieber an der Kleidung getragen wird. Hierzu finden Sie alles im Lieferumfang, falls Sie sich für einen M-Guard Pro entschieden haben.

Die Bedienung ist dann kinderleicht und erfolgt einfach über den grünen SOS-Knopf des Senioren- Notruf-Armbandes.

Zur einmaligen Installation gehört es nicht nur die SIM-Karte einzulegen, sondern auch die gewünschten Kontakte müssen nun hinterlegt werden. Beim Beispiel des M-Guard Pro können hier bis zu 10 Kontakte für den Notfall gespeichert werden.

Wie ein Notrufarmband Senioren mit Demenz im Alltag absichert

Ein Notrufarmband Senioren bietet eine doppelte Absicherung, denn nicht nur, dass der Betroffene immer und überall um Hilfe bitten kann, nein, es ist eben möglich, dass der Standort mit Hilfe des Notrufarmbandes Senioren ausfindig gemacht werden kann.

Dank der innen liegenden SIM-Karte erhält jeder Notfallknopf für Senioren eine eigene Nummer; diese Nummer wird dann per SMS-Abfrage mit dem Befehl „LOC“ angewählt und man erhält dann einen genauen Standort der Person, die gesucht wird.

Auf dem Handy bekommen Sie dann die folgende Information:

 

Durch einfaches Anklicken des Links öffnet sich nun Google Maps und Sie können direkt sehen, wo sich die gesuchte Person aufhält.

 

Somit ist für den Träger eines Senioren Notruf Armbandes jede Situation abgedeckt. Egal, ob der Betroffene jetzt stürzt, den SOS-Knopf drückt oder eine Suchanfrage ausgelöst wird, immer kann der Betroffene mit Hilfe des Notrufarmbandes Senioren schnell und einfach ausfindig gemacht werden.

Gibt es einen Weglaufschutz für Senioren mit Demenz oder Alzheimer?

Um diese Weglauftendenz zu verstehen, sollten sich Pfleger und Angehörige im ersten Schritt erst einmal in die Lage des Erkrankten versetzen, denn es ist nicht so, dass diese einfach nur weglaufen möchten oder gar für Ärger sorgen wollen. Nein, sie wollen zu einem bestimmten Ort oder gar zur Arbeit gehen. Die Orientierung verloren, kein Zeitgefühl mehr und so glauben diese Menschen oft, dass sie jetzt zur Arbeit gehen müssen oder suchen ihr Elternhaus. Um nun für die Sicherheit eines an Demenz erkrankten Menschen zu sorgen, sollten Angehörige über ein Weglaufsystem nachdenken.

Es sind verschiedene Geräte, die nun unter den Begriff Weglaufschutz fallen. Bei diesen Geräten der Weglaufsicherung gibt es zwei unterschiedliche Kategorien. Zu einem die sogenannten Türwächter, die dann melden, dass das Zimmer oder die Wohnung gerade verlassen wird, oder auch Geräte, die dann eine Ansage machen und den an Demenz Erkrankten darauf hinweisen, dass er besser nicht die Wohnung alleine verlässt. Die anderen Geräte fallen in die Kategorie GPS-Ordnungssysteme, wie zum Beispiel das Senioren Notruf Armband M-Guard Pro. Durch diese GPS-Ortung kann zwar das Verlassen der Wohnung nicht verhindert werden, dafür kann aber schnell und einfach der genaue Standort ermittelt werden.

Wann Sie zu welchem Weglaufschutz greifen, sollte natürlich auch mit der Person, die Sie pflegen, abgestimmt werden. Gibt es Punkte, auf die Sie sich noch verlassen können, oder Orte, zu denen der an Demenz Erkrankte immer wieder hingeht, dann können hier einfach auch andere Hilfsmittel greifen und Menschen so lange in ihren eigenen vier Wänden verbleiben. Nutzen Sie hier alle Möglichkeiten, führen Sie Gespräche mit den Ärzten und auch den Krankenkassen, denn diese Menschen verfügen über langjährige Erfahrungen und kennen sämtliche Hilfsmittel.

Bietet ein Senioren Notruf Armband einen Weglaufschutz für Demenzerkrankte?

Der Begriff des Weglaufschutzes kann an dieser Stelle schnell falsch verstanden werden und aus diesem Grund möchten wir im ersten Punkt darauf hinweisen, dass es eher als Sicherstellung dienen soll, einen Menschen, der an Demenz erkrankt ist, immer wieder auffinden zu können. Natürlich könnten Sie mit dem Abschließen der Tür einen Weglaufschutz bieten, aber das ist auf keinen Fall wünschenswert. Es geht nicht darum, einen Menschen einzusperren, sondern für dessen Sicherheit zu sorgen. Und für diese Sicherheit können Sie als Angehöriger oder pflegender Freund mit einem Notfallknopf für Senioren sorgen. Das Notrufarmband Senioren bietet nämlich einen Weglaufschutz insofern an, dass egal, was passiert, der Demenzkranke immer ausfindig gemacht werden kann.

Sogar wenn der Betroffene nicht mehr in der Lage ist den SOS-Knopf zu drücken, wie bei einem Sturz, dann versendet das Notrufarmband Senioren eine Meldung an die hinterlegten Kontakte. Die Meldung beinhaltet dann nicht nur, dass der an Demenz erkrankte Mensch gerade gestürzt ist, sondern auch der genaue Standort wird mit übermittelt.

In der Regel gehen Menschen, die an Demenz erkrankt sind, aber einfach in der Gegend umher und suchen einen ihnen bekannten Ort auf. Sie verlassen also ohne Ankündigung die Wohnung und irren durch die Straßen. Und genau an dieser Stelle greift wieder die Sicherheit eines Senioren Notruf Armbandes, denn mit Hilfe der SMS-Abfrage kann leicht geprüft werden, wo sich der Betroffene gerade aufhält. Familienangehörige können nun einfach zum gemeldeten Standort fahren oder Hilfe dorthin schicken. Es fallen keine weiteren Kosten für eine Suchaktion an und auch ein Rettungswagen muss nicht alarmiert werden.

In diesen Situationen kann ein Senioren Notruf Armband besonders für an Demenz und Alzheimer Erkrankte hilfreich sein

Betrachten wir den Alltag eines an Demenz erkrankten Menschen etwas genauer und schauen hinter die Fassaden eines Lebens mit Vergesslichkeit und fehlenden Worten. Ein Mensch, der an Demenz erkrankt ist, der hat also nicht nur das Problem, dass er Dinge und Menschen vergisst, sondern auch ein normales Gespräch ist oft nicht möglich. Das immer wieder auftretende Hauptproblem ist allerdings, dass diese Menschen oft durch die Gegend laufen und nicht mehr wissen, wer sie sind, geschweige denn, wo sie zu Hause sind.

Wahrscheinlich ist es jedem von uns schon einmal passiert, dass wir auf der Straße auf Menschen getroffen sind, die verwirrt durch die Gegend gelaufen sind und oft nicht einmal richtig angezogen waren. Natürlich rufen wir dann die Polizei, damit dieser Mensch bald wieder in Sicherheit sein kann, und doch ist nicht immer ein helfender Mensch zur Stelle. So oft treffen wir in der heutigen Zeit auf Gleichgültigkeit und so irren diesen Menschen stundenlang durch die Straßen unserer Stadt, ohne dass sie wieder nach Hause finden.

Wer also einen Menschen betreut, der an Demenz oder auch an Alzheimer erkrankt ist, der sollte sich nicht auf andere Menschen verlassen, sondern mit einem Notrufarmband Senioren für anhaltende Sicherheit sorgen. Einige Bespiele, wo ein Senioren Notruf Armband hilfreich sein kann:

Was kann passieren?

Welche Funktion des Senioren Notruf Armbandes greift?

Die betroffene Person stürzt in der Wohnung und kann keine Hilfe mehr holen.

Der Sturzsensor eines Notrufarmbandes Senioren (am Beispiel M-Guard Pro) löst einen Alarm aus und verschickt die Meldung über den Sturz an den ersten hinterlegten Kontakt. Wird die erste Kontaktperson nicht erreicht, wird die Meldung an den nächsten hinterlegten Kontakt verschickt.

Der an Demenz erkrankte verlässt die Wohnung, um zu einem Termin zu gehen und kehrt nicht mehr nach Hause zurück.

Angehörige schicken eine LOC-SMS an das Senioren-Notruf- Armband und können so schnell und einfach den Standort ermitteln und die gesuchte Person sicher nach Hause bringen.

 

Fallbeispiel einer an Demenz erkrankten Person, die Mithilfe eines Notrufarmbandes Senioren mehr Sicherheit im Alltag erfährt:

 

An dieser Stelle möchte ich nicht nur von meiner eigenen Großmutter berichten, sondern auch von einem mir unbekannten Menschen, den ich auf der Straße getroffen habe.

Als Erstes möchte ich von meiner Großmutter berichten, die mit ihren 97 Jahren immer noch sehr mobil unterwegs war und so kleine Einkäufe alleine tätigen konnte. Zwar lebte sie zu diesem Zeitpunkt schon viele Jahre in einer betreuten Wohngruppe, dennoch wollte sie auf keinen Fall gänzlich auf ihre Freiheiten verzichten. Altersbedingte Demenz war allerdings zu diesem Zeitpunkt schon weit vorangeschritten und so besorgten wir ihr einen Notfallknopf Senioren. Ältere Menschen können jedoch sehr stur sein und so hat es erst einmal einige Wochen gedauert, bis wir meiner Großmutter die Notwendigkeit zum Tragen des Notrufarmbades Senioren verdeutlichen konnten. Im nächsten Schritt stellten wir fest, dass es gar nicht so einfach war, dafür zu sorgen, dass das Senioren-Notruf- Armband auch Tag für Tag angelegt wurde. Somit wurde nun der Pflegestelle auferlegt, das Anlegen des Notrufarmbandes jeden Morgen sicherzustellen.

Es war gerade eine Woche, dass die Routine dafür sorgte, dass sich alle darauf verlassen konnten, dass das Senioren Notruf Armband an jedem Tag am Körper meiner Großmutter getragen wurde, als ich einen Anruf der Wohngruppe erhielt.

Ihre Großmutter ist von ihrem Arzttermin nicht mehr in die Wohngruppe zurückgekehrt, befindet sie sich zufällig bei Ihnen? Ich musste das verneinen und fragte, ob sie mit oder ohne ihr Notrufarmband für Senioren unterwegs sei. Gott sei Dank wurde mir bestätigt, dass sie den besagten Notfallknopf Senioren an ihrem Handgelenk trug. Allerdings musste ich grinsen, als der Pflegerin und mir bewusst wurde, dass wir nie den Ernstfall für das eingesetzte Senioren Notruf Armband durchgespielt hatten, denn nicht jedes Gerät bringt die gleichen Funktionen mit. Für mich war allerdings klar, dass der von meiner Großmutter getragene M-Guard Pro mit Hilfe der SMS-Abfrage ihren Standort verraten würde. Somit gab ich den LOC Befehl in mein Handy ein und erhielt den Standort meiner Großmutter. Einige Minuten später konnte ich meine Oma an der Bushaltestelle einigen Straßen entfernt von mir einsammeln und sicher zurück zu ihrer Wohngruppe bringen. Das war der erste Vorfall mit meiner Großmutter, aber bei Weitem nicht der letzte, und somit war ich viele Jahre dafür dankbar, dass meine Oma durch das Tragen eines Notfallknopfes Senioren immer wieder aufgefunden werden konnte.

Im Sommer letzten Jahres war ich zu Fuß mit meinem Sohn unterwegs, um ein nahe gelegenes Brillengeschäft aufzusuchen. Ins Gespräch vertieft und aus den Gedanken gerissen fragte er mich plötzlich, ob ich den Mann in der Schlafanzughose gesehen habe? Als ich mich umschaute, erblickte ich einen Mann, der wirklich nur ein Unterhemd und eine Schlafanzughose trug. Meinem Sohn und mir war direkt klar, dass wir etwas unternehmen mussten, und so haben wir die Straßenseite gewechselt und uns langsam und behutsam diesem Mann genähert. Wir haben gefragt, ob er Hilfe benötigt, nein hörten wir von dem uns unbekannten Mann, er meinte, dass er auf dem Weg zur Arbeit sei und schon zu spät dran wäre. Hm, natürlich war er verwirrt und mit Sicherheit nicht auf dem Weg zur Arbeit. Ich schaute ihn an und stellte fest, dass er um seinen Hals eine Kette trug, an dem ein grüner Knopf hing. Auf dem Knopf stand SOS. Vorsichtig ging ich etwas näher und sagte zu ihm, ich werde mal kurz diesen Knopf an ihrer Kette betätigen und mit Sicherheit wird dann jemand kommen, der Sie sicher und schnell zur Arbeit bringen kann.

Gesagt, getan, ich habe den SOS-Alarm ausgelöst und dann haben mein Sohn und ich versucht, den Mann davon zu überzeugen, dass er mit uns einige Minuten warten soll. Schon alleine das war eine harte Probe, denn es ist gar nicht so einfach, einen an Demenz oder an Alzheimer erkrankten Menschen davon zu überzeugen, einfach einmal stehenzubleiben. Es waren lange 15 Minuten, in denen mein Sohn und ich immer wieder Überzeugungsarbeit leisten mussten, mittlerweile waren auch andere Passanden stehen geblieben. Und dann endlich kam eine Frau auf den Mann zu und nahm ihn in den Arm.

Die Technik allein ist nicht ausreichend

Wer Nachrichten schaut oder aufmerksam mit offenen Augen durch die Gegend geht, der wird immer wieder auf Menschen treffen, die mal verwirrt oder hilfesuchend nach anderen Menschen Ausschau halten. Für meine Familie, meine Freunde und auch für mich ist klar, dass das Tragen eines Notfallknopfes für Senioren schon vielen Menschen geholfen hat.

Doch es ist nicht ausreichend nur auf die Technik zu setzten, denn auch das Tragen bzw. Anlegen des Notfallknopfes Senioren muss täglich sichergestellt werden. Delegieren Sie also die tägliche Aufgabe, das Senioren Notruf Armband anzulegen. Hier können Sie in der Regel zwischen einem Armband, einer Kette oder einem Clip wählen, nutzen Sie die Trageoption, die für den Betroffenen am einfachsten ist. Doch auch das Umfeld des Betroffenen sollte informiert werden, denn aufmerksame Nachbarn können neben einem Notfallknopf Senioren ebenfalls viele Dinge verhindern.

 

 

 

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